Unsere Bauern

Unsere Château Boeuf®-Landwirte sind Menschen, die mit Herzblut und Engagement arbeiten. Auf dieser Seite stellen wir zunächst vier von unseren circa 10.000 Landwirten vor, die ihre Expertise jeden Tag unter Beweis stellen.

Hof: Gaec Bigot Père et Fils, Vibraye, Frankreich

Familienmitglieder: Denis Bigot, Ehefrau Claudette Bigot

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Unseren Bauernhof haben wir 1973 gegründet. Ich bin seit Februar 2016 in Rente und habe die Verantwortung an einen unserer Söhne abgegeben. Aber ich helfe immer noch viel mit. Es ist eben ein Familienbetrieb. Bis vor zwei Jahren haben wir hier Milchkühe gehalten. Das war aber viel mehr Arbeit und eine Menge Stress. Wenn zum Beispiel ein Kalb bei der Geburt stirbt, ist das natürlich sehr traurig und außerdem kann man die Milch der Kuh dann nicht verwenden. Das bedeutet auch einen großen finanziellen Verlust. Wir hatten schon einmal ein Muttertier, das ihrem Baby keine Milch geben wollte. Daraufhin haben die Kinder und ich es per Hand aufgepäppelt. Nach kurzer Zeit gab auch die Mutter wieder Milch. Das Tier hat aber eine besondere Beziehung zu unserer Familie aufgebaut. Es läuft mir immer hinterher. Heute ziehen wir hier Jungbullen auf. Hauptsächlich kaufen wir dafür Blonde-d’Aquitaine-Kälber, manchmal auch Charolais und Limousin. Natürlich essen wir unser eigens produziertes Château Boeuf®-Fleisch auch selbst. Es schmeckt uns sehr gut! Am liebsten mögen wir Entrecôte vom Grill.

Hof: Earl Le Clos Leroux, Ancinnes, Frankreich

 

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Bei der Château Boeuf®-Jungbullenaufzucht ist mir besonders wichtig, dass die Tiere aus der Ursprungsregion der Rasse stammen. Ich kaufe also nur Charolais-Rinder aus der Umgebung von Charolles oder Limousin-Tiere aus Limousin. Das Fleisch ist dann qualitativ besser. Das ist eine Frage der Genetik. Ich hole die Jungbullen mit acht Monaten zu mir und halte sie zu maximal acht Tieren in einem Stall. Bis dahin haben sie mit ihrer Mutter auf der Weide gestanden und frisches Gras gefressen. Es gibt keinerlei Rivalitäten zwischen den verschiedenen Rassen. Ich sortiere sie nur nach Alter und Gewicht. Wenn sie zunehmen, rasiere ich ihnen manchmal das Fell auf dem Rücken ab, damit sie keine Läuse bekommen. Sie fangen nämlich schnell an zu schwitzen, wenn sie dicker werden. So mache ich ihnen das Leben noch ein bisschen leichter. In diesem Job gibt es manchmal auch lustige Zufälle. Ich habe einmal mehrere Limousin-Kälber gekauft. Zwischen ihnen versteckte sich ein kleines Charolais-Kalb. Das war dann nicht das „schwarze Schaf“, sondern die „weiße Kuh“.

Hof: Earl de la Dercelliére, Villaines Sous Malicorne, Frankreich

 

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Die landwirtschaftliche Arbeit mit Tieren habe ich von meinen Eltern gelernt. Die beiden haben allerdings einen Geflügelbetrieb. Nachdem ich dort mitgeholfen hatte, habe ich mich dazu entschlossen, etwas Eigenes aufzubauen, und diesen Hof geschaffen, um hier Château Boeuf®-Jungbullen aufzuziehen. Ich halte aber keine Mutterkühe. Bei mir leben Charolais- sowie Limousin-Rinder und Kreuzungen von Limousin und Salers in Offenställen und können an den meisten Tagen im Jahr auf die Weide gehen. Den Stall kann ich je nach Wetterlage auch komplett zumachen. Ich habe mir auch etwas ausgedacht, um den Bullen etwas Abkühlung an heißen Tagen zu verschaffen: Ich spritze Wasser in die Bäume, die ja eh schon Schatten spenden. Verdunstet das Wasser, kühlt dies zusätzlich. Die Tiere benötigen viel Ruhe, denn sie sind sehr sensibel. Wenn ich zum Beispiel den ganzen Tag mit dem Trecker auf dem Land gearbeitet habe, merke ich, dass die Jungbullen unruhiger sind. Deshalb habe ich ein spezielles System für die Heugabe von oben entwickelt – ganz traditionell in Handarbeit. Das macht keinen Lärm und staubt nicht.

Hof: Earl Paumier Pascal, Saint-Mars-D’Outillé, Frankreich

Familienmitglieder: Pascal Paumier, Ehefrau Sylwie Paumier

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Ich führe meinen Hof seit 1987 zusammen mit meiner Frau Sylwie. Mein ältester Sohn arbeitet auch schon mit. Wir entwickeln ein spezielles Familienunternehmen für den Jungbullenexport. Ich habe alles mit meinen eigenen Händen geschaffen. Es steckt sehr viel Herzblut und Leidenschaft in meiner Arbeit. Wir züchten und halten hier Charolais und Blonde d’Aquitaine. Jede Rasse hat ihre besonderen Eigenschaften. Charolais-Rinder sind pflegeleicht und zutraulich. Die bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Dagegen sind Blonde d’Aquitaine etwas nervöser. Mir ist es besonders wichtig, unabhängig von der Futtermittelindustrie zu sein, deshalb baue ich das meiste selbst an. Meine Château Boeuf®-Jungbullen bekommen Mais, Getreide und Heu. Für den Mais habe ich in ein eigenes Silo zum Trocknen investiert. Zum Beheizen nehme ich Holz von meiner Hecke. So bekommen selbst minderwertige Hölzer bei mir noch einen Wert. In einer zweiten Kammer am Silo kann ich den Mais dann bis zu einem Jahr lagern. Was danach noch nicht verfüttert ist, verkaufe ich je nach Tageskurs.